Tipps und Tricks
Bei der Arbeit am Praktikumsbericht sollte man sich zuerst auf die Struktur, also das Inhaltsverzeichnis konzentrieren. Durch diese Struktur erleichtert man sich die weitere Arbeit am Bericht sehr, denn man hat einen genauen Überblick, über die Punkte, die einem noch fehlen. Mit dem Bericht sollte man früh anfangen, möglichst noch während dem Praktikum, weil die Erfahrungen dann noch sehr deutlich sind und man noch nichts vergessen hat. Besonders Tagesberichte sind am besten, wenn sie an dem Tag geschrieben, oder wenigstens angefangen werden, an dem man das, worüber man schreibt erlebt hat. Der Bericht ist sehr wichtig und sollte mit Sorgfalt erarbeitet werden, weil der Lehrer durch ihn feststellen muss und kann was man während dem Praktikum gelernt hat. Besonders Fazit und Erfahrungen sollten differenziert verfasst werden um ein möglichst gutes Meinungsbild über den Praktikumsplatz abzugeben.

Tipps zur Wahl des Arbeitsplatzes

Zuerst sollte man klare Vorstellungen über den Berufswunsch bzw. Praktikumsplatz-Wunsch haben. Man sollte Freunde und Verwandte nach Möglichkeiten für einen Praktikumsplatz in der Nähe befragen. Eine frühzeitige Anmeldung, wenn man einen Praktikumsplatz gefunden hat, ist wichtig, damit der Praktikumsplatz gesichert ist. Man sollte auf jeden Fall versuchen möglichst nah an seinen eigenen Vorstellungen zu bleiben und sich bei der Suche nach einem Arbeitsplatz Zeit lassen und alle Möglichkeiten in Betracht ziehen. Ein Gespräch mit dem Geschäftsführer ist immer ratsam um sich über die Aufgaben, die man später im Betrieb als Praktikant zu erledigen hat, zu unterhalten. So kann man Enttäuschungen aus dem Weg gehen. Außerdem kann man sich dann vorher gezielter vorbereiten auf das Praktikum.

Einleitung

Durch die Stunden vor dem Praktikum, von denen es eine Menge gab, wurden wir gut vorbereitet um möglichst viel in unserer Praktikumszeit zu lernen und diesen in unseren Berichten wiederzugeben.. Das, was wir gelernt haben, können wir in ein paar Jahren gut zum Arbeiten benutzen. Unsere Erfahrungen, die wir während unserer Praktikumszeit gesammelt haben, sind sehr unterschiedlich, da wir sehr verschiedene Praktikumsplätze hatten. So kann man aus unseren Praktikumsberichten eine Menge über die verschiedenen Berufe, insbesondere über die in denen wir Praktikum gehabt haben, lernen.

Auszüge aus unseren Praktikumsberichten

Wir wollen hier ein paar Auszüge aus unserem Praktikumsbericht zeigen, da man sich so einen guten Überblick über die Arbeit an einem Praktikumsbericht verschaffen kann. Wir wollen hier sehr verschiedene Auszüge präsentieren, um die Vielfältigkeit, die so ein Bericht hat, zu zeigen

Ein Tagesbericht



Tagesbericht: Mein erstes Fahrrad


Der zweite Tag bei Bikemax in Wherda war für mich ein besonders gelungener und vor allem besonders lehrreicher Tag. Zuerst begann der Tag mit dem Arbeitsbeginn um 9.00 Uhr. Nachdem ich mich ich meine Tasche in den Pausenraum gebracht hatte und meinen Bikemax-Shirt angezogen hatte ging es zusammen mit dem zweiten Praktikanten bei Bikemax Max Morbitzer auch gleich an die Arbeit. Christoph Fuchs, der Filialleiter bei Bikemax Marburg ging mit uns zum Lager und gab uns ein Kinderfahrrad von Ideal, das wir aufbauen bzw. fahrbereit machen sollten. Da Max schon länger Praktikant bei Bikemax war konnte er mir die wichtigsten Arbeitsschritte erklären. Zuerst musste das Fahrrad ausgepackt werden. Das Fahrrad musste mit großer Sorgfalt aus seiner Verpackung aus Pappe und Plastikfolie befreit werden, denn beim Arbeiten mit dem Seitenschneider oder dem Messer besteht immer die Gefahr dem Lack des Fahrrads Kratzer zuzufügen, Bremsszüge o.ä. zu beschädigen. Nun war der Sattel an der Reihe, der per Schraubenschlüssel befestigt wurde. Dann wurde das Fahrrad an einen der speziellen Arbeitsplätze für Fahrräder aufgehängt. Zu allererst brachten wir den Lenker an. Hierbei mussten wir darauf achten, dass der Lenker in einem Winkel von 45 Grad oder etwas mehr stand damit die Bremsen und die Gangschaltung gut zu erreichen waren. Nun konnten wir das Vorderrad mittels Schraubschlüssel montieren. Nachdem dies erledigt war mussten noch die Pedalen befestigt werden. Danach kam einer der wichtigsten Schritte der Montage, nämlich das Einstellen der Bremsen. Bei den Bremsen mussten wir darauf achten, dass die Bremsblöcke beim Bremsen gleichmäßig auf der Felge aufliegen und das die Bremshebel nicht zu straff eingestellt ist, was vor allem bei Kinderfahrrädern wichtig ist, da Kinder weniger Kraft und kleinere Finger haben als Erwachsene. Vor allem bei diesem Fahrrad war das Einstellen der Bremsen ein größeres Problem, denn wir mussten die gesamte Bremse auseinander nehmen und die Feder neu einstellen, was uns Kai-Uwe genau erklärte. Nachdem die Hinterbremse nach einiger Zeit eingestellt war, war die Vorderbremse auch kein Problem mehr.

Als nächstes mussten wir noch überprüfen dass die Bremsen nicht an den den Felgen schleifen damit. Jetzt pumpten wir die Reifen auf und zogen alle Schrauben am Fahrrad zur Sicherheit noch einmal nach. Dann stand die erste Probefahrt mit dem Fahrrad an, während der wir die Funktionstüchtigkeit der Bremsen und die der Gangschaltung testeten. Das ( meist nötige) Einstellen der Gangschaltung überließen wir dann aber doch dem Werkstattleiter Matthias Becker. Er überprüfte jedes von uns zusammengebaute Fahrrad und nahm Feineinstellungen vor bevor das Fahrrad dann in den Verkauf oder wie bei diesem Rad an einen Abstellplatz gestellt werden konnte, damit es der Kunde abholen konnte. Nachdem das Fahrrad an seinem Platz stand war es erst einmal Zeit für die Mittagspause, für die Christoph sogar jedem 5 Euro gab. Nach einer halben Stunde gingen wir gestärkt an die Arbeit. Diesmal bekamen wir jeder ein Fahrrad aus dem Lager, das wir in der Werkstatt aufbauen sollten. Zwar waren die Arbeitschritte gleich doch es stellte sich heraus das einige Arbeiten am Fahrrad alleine deutlich schwieriger zu bewältigen waren als zu zweit. Dazu zählte vor allem das Einstellen der Bremsen. Nachdem jeder sein Rad aufgebaut hatte und sie sowohl die Probefahrt als auch die Überprüfung durch Matthias durchlaufen hatten war es auch schon 15.00 Uhr. Die letzte halbe Stunde war dann zwar etwas unspektakulärer, was aber nichts ausmachte, bis wir uns dann verabschieden konnten und in den Feierabend gingen.

Das abschliessende Fazit im Bezug auf die Erwartungen: Auswertung und Reflexion des Praktikums im Bezug auf meine Erwartungen

Auch wenn meine Erwartungen groß waren wurden sie dennoch erfüllt. Ich habe einen Menge gelernt im Bezug auf die Materie mit der ich zu tun hatte, also Fahrrädern. Vor allem aber habe ich einen Einblick in den Alltag eines Arbeitenden bekommen und wichtige Dinge, die zum reibungslosen Ablauf im Betrieb beitragen. Dazu zählt die Selbständigkeit. Es ist einfach notwendig Aufgaben eigenständig zu erfassen und zu übernehmen damit ein Betrieb gut läuft. Auch was es heisst Verantwortung zu übernehmen ist mir, wenigstens in Ansätzen, schon klar geworden. Denn ein Fahrrad zusammenzubauen auf dem später ein Kind sicher fahren soll birgt schon eine große Verantwortung in sich auch wenn alles noch mal vom Werkstattchef kontrolliert wird. Auch einiges an Erfahrung mit dem Kunden konnte ich während meines Praktikums sammeln. Sowieso ist der Umgang mit Mitmenschen bzw. Mitarbeitern und Teamfähigkeit einer der wichtigsten Punkte um eine reibungslose Zusammenarbeit im Betrieb zu gewährleisten. Auch das Eingestehen und das daraus resultierende Lernen aus Fehlern ist sehr wichtig um sich weiterzuentwickeln. Zusammengefasst kann ich sagen, dass so ein Betriebspraktikum auf jeden Fall ein wichtiger Teil der Schule ist, da es viele Möglichkeiten bietet sich später besser im Berufsleben einzufügen.

Das Fazit zur Betreuung durch den Betrieb: Qualität der Betreuung durch den Betrieb

Die Betreuung während meines Praktikums bei Bikemax in Marburg war von Anfang an klasse. Jeder Mitarbeiter war von Anfang an freundlich und offen zu mir. So bekam ich auch wirklich gute Aufgaben, wie z.B. das Aufbauen von Fahrädern. Ich wurde immer mit einbezogen und hatte eigentlich nie das Gefühl außen vor zu sein oder andere Mitarbeiter zu stören. Natürlich gab es auch Aufgaben, die nicht so sehr Spaß machten, aber das gehört denke ich zu jedem Beruf. Durch die Freiheit beim Ausführen der Aufgaben konnte ich ohne Zeitdruck viel lernen. Selbst Fehler waren für die Mitarbeiter nie ein Grund sauer zu sein, sondern immer ein Grund mir es halt noch mal besser zu zeigen und mir zu helfen. Auch wichtigere Aufgaben wie das Kontrollieren von Lieferscheinen wurden mir anvertraut. Zum Schluss kann ich also sagen, dass die Betreuung durch die Mitarbeiter einfach klasse war und trägt einen Großteil zu meinem sehr positiven Fazit, das ich aus dem Praktikum ziehen kann, bei.

Diese Stellen, die wir herausgesucht haben, sind ein paar Beispiele dafür, wie man z.B. ein Fazit oder einen Tagesbericht schreibt. Besonders das Fazit ist wichtig, da man durch das Fazit sehr gut das, was man gelernt hat zusammenfassend ausdrücken kann und sich der Lehrer so ein gutes Bild machen kann, wie erfolgreich das Praktikum war. Die Qualtität der Betreuung ist dabei auch besonders wichtig, da man hier sehr gut auf evtl. Missstände oder besonders positive Punkte bei der Betreuung durch den Betrieb eingehen kann Schlechte Betreuung kann schließlich auch zu einem negativen Fazit oder sogar einem schlechtem Praktikumsbericht führen, während besonders gute Betreuung durch den Betrieb ein Grund, sein kann, den Betrieb an andere Praktikanten weiterzuempfehlen.



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