Zum dritten Mal hintereinander gewannen 6 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b,
Anna-Lisa Jung, Julian Lehnhoff, Nathalie Rietz, Nico Tucher, Anna Wittich und Stephan Zandt, einen Preis beim Bundeswettbewerb zur Politischen Bildung, der auch in diesem Jahr wieder für Schüler ab Klasse 7 ausgeschrieben wurde.
Diesmal entschieden sie sich unter den sechs vorgegebenen Themen für das Thema
"Mädchen und Frauen in der Dritten Welt".
Anfangs war keiner motiviert und der Reiz am Thema fehlte nicht nur den Jungen. Der Hauptgrund dieses Thema zu wählen lag in dem Präsentationsmedium, einem Radiobeitrag.
Es galt sich auf ein Hilfsprojekt für Mädchen und Frauen in der Dritten Welt zu spezialisieren und die Situation im Land allgemein sowie die der Frauen zu schildern und das Hilfsprojekt genauer vorzustellen. Man entschied sich für das Land Brasilien, da man hier sofort zahlreiche Kontaktpersonen zur Hand hatte. Zuerst wurde gemeinsam ein Konzept erstellt und die richtige Mischung aus Text und Musik wurde gesucht. Im Anschluss begann man damit verschiedene Interviews aufzubauen und die richtigen Leute dafür zu suchen. Des weiteren wurden Texte zum Land allgemein geschrieben und speziell über die Situation der Frauen und diese auch gleich auf Band gesprochen, was für einige heitere Nachmittage sorgte. Am Ende wurde noch Musik passend zum Thema gesucht, um die gesprochenen Texte interessanter zu machen. Und als letztes Entwarf man das Cover der CD.
Große Hilfe bekamen sie wieder von ihren Eltern und dank guter Kontakte konnten sie ihre Texte von einem Profi zusammenschneiden lassen. Am Ende war man von der fertigen CD hellauf begeistert und die Auswertung des Wettbewerbs wurde herbeigesehnt.
Und als dann einige Wochen darauf endlich ein Brief von der Bundeszentrale für Politische Bildung kam, um ihnen mitzuteilen, dass ihr Beitrag mit 1.000 DM prämiert worden war, war die Freude groß.
Von Nathalie Rietz, Anna Wittich